Traditionelle Kampfkünste

In Kooperation mit dem Butokukai Germany e.V. bietet der TVN die folgenden traditionellen fernöstlichen Kampfkünste an.

Genau Trainingszeiten finden Sie im Sportfinder

Bitte wählen Sie hier als Sportart Taekwondo aus.

 

Karate Traditionelles Shorinji Ryu Karate Do

Die Wurzeln des Traditionellen Shorinji Ryu Karate Do reichen bis weit vor das 17. Jahrhundert zurück.

Die Besonderheit dieser Kunst liegt jedoch nicht nur in der historischen Begebenheit, sondern ebenso in der bemerkenswerten Integration der ursprünglichen chinesischen Künste wie z.B. das Shaolin Kungfu, Chi Kung und die 5 Elemente.

Im Gegensatz zu den populären Karate-Stilen wird im Shorinji Ryu Karate Do ein besonderer Wert auf das Konservieren der chinesischen, okinawanischen und japanischen Einflüsse dieser Kunst gelegt.

Die hierauf basierenden Anwendungen von Tritten, Schlägen, Hebeln und Würfen machen diese Kunst so einzigartig. Die besondere Effektivität des Shorinji Ryu Karate wird in den praktischen Anwendungen in der Selbstverteidigung deutlich - für Frau und Mann, Alt und Jung.

Im Mittelpunkt stehen bei allen Bewegungen die anatomischen und spirituellen Fähigkeiten des menschlichen Körpers und das damit verbundene Wohlgefühl beim Umgang mit der Energie.

Kobudo Die traditionelle Waffenkunst Okinawas und Japans

Das okinawanische Kobudo entstand im 16. Jahrhundert und ist eine Weiterentwicklung aus dem alten Kobujutsu, das seit jeher Teil des Karate war.

Kobudo beinhaltet die Handhabung verschiedener okinawanischer Arbeitsgeräte (Holzruder, Metallgabeln, Sicheln). Im Gegensatz zu den Waffen der japanischen Samurai wurden die Waffen des okinawanischen Kobujutsu von der unter der japanischen Besatzung leidenden Bevölkerung Okinawas entwickelt und dienten der Selbstverteidigung, in vielen Fällen gegen die japanischen Samurai.

Im japanischen Kobudo bedeutet Ko sinngemäß "gering". Die japanische Bezeichnung Kobudo bezieht sich auf das Benutzen von nichtkonventionellen Waffen, die in einem bedeutend größeren Umfang von der japanischen Bevölkerung speziell von Bauern, Kaufleuten, und Handwerkern aber auch von Kriegermönchen, Bettelmönchen, Polizei und von vielen Gesetzlosen verwendet wurden.

Die Samurai, die sich zumeist auf ihre "edlen" Waffen beschränkten, betrachteten einige dieser Waffensysteme sogar als unwürdig. Die japanischen Kobudo-Waffen (Tanbo, Jobo, etc.) sind heute - obwohl im Ursprung nicht gleich - weitgehend mit den okinawanischen vermischt.

Tai Chi Körper - Geist - Seele

Tai Chi, Chi Kung und Meditation sind ausgezeichnete Wegbegleiter für Gesundheit, Entspannung und Ausgeglichenheit. Bei allen Disziplinen ist der Einklang von Körper, Geist und Seele das Hauptziel der verschiedenen Übungen.

Wir praktizieren im Tai Chi überwiegend den Yang-Stil, eine Langform sowie eine Kurzform, Schwertformen, die schiebenden Hände, den Kampf und Partnerübungen. Darüberhinaus wird eine Fächerform des Chen-Stils gelehrt.

Der Unterricht wird sehr individuell gestaltet. Im Vordergrund steht das Eingehen auf die Persönlichkeit und die Bedürfnisse des Einzelnen. Die technische Ausbildung beginnt grundsätzlich mit der Schulung von Haltung und Atmung sowie mit den Grundprinzipien der besonderen Bewegungsart des Tai Chi.

Das Chi Kung in unserer Schule ist hauptsächlich auf die taoistische Lehre ausgerichtet, also die Koordination von Atmung und Bewegung sowie Visualisierung der Energie. Wesentlich ist ebenso der bewusste Umgang mit den Zentren unserer Energie.

Wir praktizieren den Weg der Meditation in Anlehnung an die chinesische, indische und japanische Tradition. Es soll das Interesse an dieser zeitlosen Kunst der Meditation geweckt werden, um sich mit einer bewährten spirituellen Tradition - eine der ältesten der Welt - vertraut zu machen.

Chi Kung Die Arbeit mit der Energie des Lebens

Der Chi Kung-Unterricht im Butokukai ist äußerst vielseitig.

Ein sehr wichtiger Aspekt ist, die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg der Übungen zu begleiten und individuell zu betreuen. In der Regel beginnen die Übungseinheiten des Tai Chi mit Chi Kung-Übungen.

Das Chi Kung in unserer Schule ist hauptsächlich auf die taoistsiche Lehre ausgerichtet, also die Koordination von Atmung und Bewegung sowie Visualisierung der Energie. Wesentlich ist ebenso der bewusste Umgang mit den Zentren unserer Energie.

Natürlich gibt es auch Übungen die auf der buddhistischen Lehre aufbauen wie z.B. die Meditation oder auch Selbsthypnose. Hier ist das wesentliche Ziel, dass der Geist zur Ruhe kommt, sich die innere Leere und Frieden einstellt. Diese Übungen führen jedoch nach einigen Jahren auf den Weg des taoistischen Chi Kung.

Weitere von uns gelehrte Künste zur Arbeit mit der eigenen Energie sind die Reflexologie, Lehre der Energie-Leitbahnen, Akupressur (Shiatsu) und die Lehre der Chakren.

Um in die spirituellen Tiefen der Kampfkunst eintauchen zu können, ist das Chi Kung unabdingbar.

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