Swissalpine Davos – der hochalpine Berglauf…

25. Juli 2021

Auf der abwechslungsreichen und landschaftlich einzigartigen Strecke von 67,6km mussten zusätzlich noch 2606 Höhenmeter bewältigt werden.

Der Ultramarathon führt ins Dischmatal, über den Scaletta- und Sertigpass sowie dem dazwischen liegenden Panoramatrail ins Sertig. Weiter geht es über die Fanezfurgga nach Monstein, über Jatzmeder in das Sertigtal und dann zurück zum Ausgangspunkt nach Davos.

Der Startschuss fiel um 7 Uhr am Samstag, den 24.07.2021.
Steffen kam anfangs gut ins Rennen und konnte direkt Anschluss an eine passende Tempogruppe finden. Doch bereits beim ersten längeren Anstieg zum Scalettapass, nach ca. 15KM, machten sich muskuläre Probleme in der Leiste bemerkbar.
Letztendlich zwangen ihn, die immer zunehmenden Schmerzen, nach dem Abstieg vom Sertigpass, dann zu einem vorzeitigen Rennausstieg bei KM 30.
Im Nachhinein betrachtet die einzig vernünftige Entscheidung – aus den anfangs „leichten muskulären Problemen“ stellte sich später eine Muskelverletzung der Adduktoren heraus.

Am nächsten Tag machten sich weitere LG Filder Athleten auf in die Davoser Berge - zum K43. Der Streckenverlauf fast identisch wie am Tag zuvor, jedoch galt es hier „nur“ 42,7km und +/- 1424 Höhenmeter zu bewältigen. Nach dem Sertigpass durften sich die Läufer/innen nämlich direkt über Sertig Dörfli zurück nach Davos machen.
Aufgrund des sehr wechselhaften Wetters wurde am Sonntag dann so einiges von den Läufern abverlangt. Bei kühlen, aber noch trockenen Wetter, machten sich ebenfalls um 7 Uhr die rund 650 Läufer und Läuferinnen auf die Strecke.
Monika Pletzer und Daniel Zuger gaben hier ihr Debüt über die Marathondistanz. Ebenso am Start für die LG Filder Robert Stadtmüller, der sich bereits im vergangenen Jahr beim K43 beweisen konnte.
Der Rennverlauf unserer beiden Marathon-Neulinge verlief recht ähnlich. Beide konnten sich lange Zeit sehr gut im vorderen Feld positionieren. Beim Anstieg Richtung Scalettapass bekamen sie dann, aber nicht nur ihre Waden zu spüren, sondern kämpften teilweise auch mit der Höhenluft und verloren dadurch zwischenzeitlich wieder ein paar Ränge.

Robert hingegen hatte hier einen klaren Vorteil. Er kannte die Strecke bereits aus dem Vorjahr und hatte sich somit das Rennen durchweg super eingeteilt. Weder die Temperatur-schwankungen, noch die wechselhaften Wetterverhältnisse brachten unsere Läufer aus dem Tritt. Trotz zwischenzeitlich starkem Regen und Wind auf dem Weg zum Sertigpass verloren sie nicht allzu viel Kräfte und konnten bergab wieder Plätze gut machen.
Monika lief lange um Rang 3 mit, musste auf die letzten 10km aber dem hohen Tempo beim Abstieg vom Sertigpass Tribut zollen und landete am Ende nach 4:07h auf Platz 6 der Frauen. „Die letzten 10km waren definitiv die längsten und härtesten in meinem Leben. Umso glücklicher bin ich in dieser Zeit meinen ersten Bergmarathon gefinisht zu haben“, waren ihre ersten Worte im Ziel.

Daniel erging es ähnlich. Auch er hatte auf die letzten KM nicht mehr die nötige Kraft in den Beinen, wodurch er eine Top Ten Platzierung am Ende leider verpasste. Mit 3:53h belegte er Rang 11 bei den Männern. Robert konnte am Ende seine Zeit aus dem Vorjahr sogar um fast eine halbe Stunde verbessern. Nach 5:35h hat er sich Rang 8 in seiner Altersklasse gesichert.

swissalpine2021 k43 gruppenfoto

Am Ende kamen alle zwar etwas nass, aber glücklich und vor allem gesund ins Ziel – herzlichen Glückwunsch und gute Erholung!

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